Unterricht – Mal anders!
P-Seminars „Medieneinsatz in der Grundschule
Datum:
20.09.2019
Drei Tage lang führten Schülerinnen der Q11 des Maria-Ward-Gymnasiums Günzburg des Schulwerks der Diözese Augsburg im Juli eine Projektwoche in Kooperation mit den dritten und vierten Klassen der Grund- und Mittelschule Wasserburg durch. Die Projekttage waren das Ergebnis des P-Seminars „Medieneinsatz in der Grundschule“ unter Leitung von Herr Christian Lehner.
Die Schülerinnen entwickelten im Schuljahr 2018/2019 verschiedene Konzepte, die sie als „junge Experten“ den Grundschülern näher brachten.
Ein Projekt war der Einsatz eines 3D-Druckers. Den Grundschüler wurden nicht nur der Aufbau und die Funktionswiese eines 3D-Druckers erklärt, sondern sie konnten auch selbstständig am Computer dreidimensionale Konstruktionen mit einem speziellen Programm entwerfen. Zudem waren die Kinder live beim Drucken einer Raupe dabei. Neben dem spielerischen Aspekt wurde auch ein großer Wert auf die Sicherheit beim Umgang mit einem 3D-Drucker gelegt.
Um Gefahren und Sicherheit ging es auch im Projekt „Medienführerschein“. Hierbei handelte es sich um den präventiven Umgang mit Medien. Die Kinder erarbeiteten mögliche Gefahrenquellen im World Wide Web und im Bereich „Social Media“. Außerdem wurde den Kindern die Möglichkeit geboten, den Umgang mit Power Point, Word etc. zu vertiefen. Das Ziel war es auch, zu zeigen, dass es Alternativen zu den üblichen digitalen Suchmaschinen gibt, wie z.B. Bücher.
Mit Suchmaschinen beschäftigte sich auch das Biologie-Projekt. Hier durften sich die Kinder im Internet auf kindersicheren Suchmaschinen auf die Suche nach Informationen zu bestimmten Organen (z.B. Herz, Auge,…) machen. Anschließend drehten die Grundschüler mit Hilfe von iPads kleine Erklärvideos, in denen sie die gesammelten Informationen eigenständig aufbereiteten. Die Filme wurden später im Plenum präsentiert und diskutiert, damit alle Kinder einen Nutzen daraus ziehen können. Die Schülerinnen und Schüler lernten mit sichtlicher Freude selbstbewusst vor der Kamera zu stehen.
Im Englisch-Projekt ging es darum, den Kindern die Angst vor einer relativ unbekannten und oft scheinbar schwierigen Sprache zu nehmen. Die Kinder durften kleine Rollenspiele in englischer Sprache vorführen und diese mit iPads filmen. So kam es dazu, dass auch schüchterne Schüler sich trauten, auf Englisch zu kommunizieren. Zudem wurde im Rahmen dieses Projektes das Vokabular der Grundschüler spielerisch gefestigt und erweitert.
Summa Summarum waren es drei erfolgreiche und gewinnbringende Tage für die Schüler und Schülerinnen der kooperierenden Schulen, an denen die Kinder mit Spiel und Spaß viel Neues gelernt und erfahren haben. Es wurde nicht nur das Wissen der Kinder in verschiedenen Fachbereichen gefördert, sondern sie konnten auch ihre Persönlichkeit weiterentwickeln.
Christian Lehner
Verantwortliche Lehrkraft
